Ist Bloggen noch zeitgemäß? Warum ich ganz klar Ja sage
Instagram, Facebook, YouTube, Stories, Reels und immer neue Plattformen – braucht man da im Jahr 2026 überhaupt noch einen eigenen Blog?
Meine persönliche Antwort darauf ist ziemlich eindeutig:
Ja.

Für mich ist Bloggen nach wie vor zeitgemäß. Vielleicht sogar gerade deshalb, weil Social Media inzwischen einen so großen Teil unseres digitalen Alltags bestimmt.Social Media ist schnell – ein Blog darf bleiben
Ich nutze selbst Social Media und möchte die verschiedenen Plattformen auch gar nicht schlechtreden.
Aber es gibt einen großen Unterschied.
Ein Beitrag auf Instagram oder Facebook ist für eine gewisse Zeit präsent. Er taucht im Feed auf, wird gesehen, geliked oder kommentiert – und irgendwann rutscht er immer weiter nach unten.
Natürlich ist er deshalb nicht automatisch verschwunden. Aber versucht einmal, einen ganz bestimmten Instagram-Beitrag von vor zwei oder drei Jahren wiederzufinden.
Das kann schnell ziemlich mühsam werden.
Bei einem Blog ist das anders.
Hier kann ich meine Beiträge strukturieren, bestimmten Themen zuordnen und sie auch Jahre später noch einmal aufrufen.
Ich kann zurückkommen, nachlesen und vielleicht irgendwann selbst darüber schmunzeln, was mich zu einem bestimmten Zeitpunkt beschäftigt hat.
Genau das gefällt mir daran. Bloggen bedeutet natürlich mehr Arbeit
Keine Frage: Einen Blogbeitrag zu schreiben bedeutet mehr Aufwand, als schnell ein Foto in eine Story zu packen, ein paar Zeilen und Hashtags dazuzuschreiben und auf „Veröffentlichen“ zu drücken.
Aber genau dieser zusätzliche Aufwand hat für mich auch etwas Positives.
Man beschäftigt sich intensiver mit einem Thema.
Man nimmt sich Zeit.
Und genau diese Zeit ist für mich mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des Bloggens geworden.Für mich ist Bloggen auch Abschalten
BruceyOnTour soll für mich nicht einfach nur eine weitere Plattform sein, die regelmäßig mit irgendwelchen Inhalten gefüllt werden muss.
Ich blogge, weil ich Spaß daran habe.
Es ist für mich ein kleines Zeitfenster, in dem ich abschalten kann. Ich kann Dinge niederschreiben, Gedanken sortieren, von unseren Reisen erzählen, über unseren VW T4 oder meine Vespa schreiben und einfach das festhalten, was mich gerade beschäftigt.
Anschließend stelle ich diese Gedanken ins Internet – oder etwas größer formuliert: der Welt zur Verfügung.
Und das nicht nur für ein paar Stunden oder Tage, sondern möglichst langfristig.
Vielleicht liest jemand einen Beitrag heute.
Vielleicht findet ihn jemand erst in zwei Jahren über eine Suchmaschine.
Beides ist für mich vollkommen in Ordnung. BruceyOnTour bleibt bewusst ohne klassische Werbeanzeigen
Eine Entscheidung habe ich für diesen Blog ebenfalls ganz bewusst getroffen:
Auf BruceyOnTour möchte ich auf klassische Werbeanzeigen verzichten.
Ich möchte nicht, dass zwischen den einzelnen Absätzen ständig irgendwelche Werbebanner auftauchen oder das Lesen durch Anzeigen unterbrochen wird.
Der Blog soll übersichtlich bleiben und das Lesen soll Spaß machen.
Kooperationen mit passenden Partnern schließe ich grundsätzlich nicht aus. Wenn etwas wirklich zu BruceyOnTour, zu unseren Themen und zu mir passt, kann ich mir das durchaus vorstellen.
Aber reine Werbeanzeigen möchte ich hier nicht haben.
Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann mir über Instagram, YouTube oder einfach per E-Mail schreiben.
Außerdem könnt ihr euch direkt unter den einzelnen Blogbeiträgen beteiligen und einen Kommentar hinterlassen.
Denn auch wenn ein Blog für mich ein Ort ist, an dem ich meine Gedanken und Erfahrungen festhalte, darf daraus natürlich gerne ein Austausch entstehen.Blog, Instagram und YouTube – jedes Medium hat seinen Platz
Für mich muss es deshalb auch gar kein „Blog oder Social Media“ geben.
Beides kann wunderbar nebeneinander existieren.
Instagram eignet sich hervorragend für schnelle Eindrücke und Bilder von unterwegs. Auf YouTube können mit der Zeit Videos, Touren, Schrauber-Themen und andere Inhalte dazukommen.
Und der Blog?
Der ist für die Geschichten da.
Für ausführlichere Gedanken, Erfahrungen, Reiseberichte, technische Themen und all die Dinge, die nach ein paar Sekunden nicht schon wieder aus dem Blickfeld verschwinden sollen.
Mein YouTube-Kanal wird nach und nach mit Leben gefüllt, Instagram begleitet vieles etwas spontaner und hier auf BruceyOnTour gibt es die ausführlicheren Geschichten dazu.Ist Bloggen also noch zeitgemäß?
Für mich definitiv.
Vielleicht muss ein privater Blog heute gar nicht mehr versuchen, mit Instagram, YouTube, TikTok oder anderen Plattformen zu konkurrieren.
Er kann einfach etwas anderes sein.
Ein persönlicher Ort im Internet.
Ein digitales Tagebuch.
Eine Sammlung von Erfahrungen und Erinnerungen.
Und ein Platz, an den man immer wieder zurückkehren kann.
Genau das soll BruceyOnTour für mich sein.
Und genau deshalb blogge ich auch 2026 noch gerne.
