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Wie es zur Bulli-Liebe kam – vom T2 meiner Eltern zu unserem eigenen T4

Manche Dinge begleiten einen irgendwie schon das ganze Leben. Bei mir gehört der VW Bulli definitiv dazu.

Meine Begeisterung für den VW Bus hat nämlich nicht erst 2018 mit unserem eigenen T4 angefangen. Eigentlich begann alles viel früher – in meiner Jugend.Die ersten Erinnerungen: unterwegs im VW T2 Westfalia

Meine Eltern hatten damals einen VW T2 Westfalia. Mit diesem Bulli haben wir einiges erlebt: gemeinsame Fahrten, Bulli-Treffen und natürlich Urlaube.

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir unsere Reisen in die Schweiz.

Schon damals hatte ich immer wieder diesen Gedanken im Kopf: Irgendwann möchte ich selbst einen VW Bus haben.

Es sollte allerdings noch einige Jahre dauern, bis aus diesem Gedanken Wirklichkeit wurde.2018 war es dann so weit

Im Jahr 2018 fiel schließlich die Entscheidung: Wir kaufen uns unseren eigenen Bulli.

Unsere Wahl fiel auf einen VW T4 Transporter mit langem Radstand, ausgestattet mit dem AAC-Benzinmotor und 84 PS.

Kein fertiges Wohnmobil und kein komplett ausgestatteter Camper – sondern ein Transporter, aus dem wir Schritt für Schritt unseren ganz eigenen Bulli gemacht haben.

Und genau das war uns wichtig.

Wir haben ihn nach unseren Vorstellungen umgebaut und dabei bewusst versucht, alles relativ einfach und minimalistisch zu halten.Alles dabei, was wir brauchen

Unser T4 soll kein Luxus-Wohnmobil sein. Er soll uns die Freiheit geben, unterwegs zu sein und trotzdem alles dabeizuhaben, was wir für unsere Reisen benötigen.

Dazu gehört eine Frischwasserversorgung, genauso wie eine Zweitbatterie für die Stromversorgung.

Unter der Doppelsitzbank auf der Beifahrerseite haben wir eine Drehkonsole verbaut. Dazu kommen ein Kühlschrank, eine Chemietoilette und ein kleiner Tisch.

Unsere Sitzmöglichkeit lässt sich außerdem zum Bett umbauen.

Im Grunde ist also alles vorhanden, was wir unterwegs brauchen – aber eben auf relativ kleinem Raum und bewusst ohne unnötigen Schnickschnack.

Minimalistisch, praktisch und für uns genau richtig.Ankommen, abstellen und einfach die Zeit genießen

Und damit kommen wir eigentlich zu dem Punkt, warum ich das Reisen mit dem Bulli so sehr mag.

Man fährt los.

Man findet einen Ort, an dem es einem gefällt.

Man stellt den Bulli ab.

Und dann ist man einfach da.

Kein großes Drumherum. Man macht die Tür auf, stellt vielleicht Tisch und Stühle raus und genießt die Zeit.

Genau diese Einfachheit ist für mich einer der schönsten Aspekte des Reisens mit unserem T4.Freiheit auf vier Rädern

Natürlich könnte man komfortabler reisen. Man könnte mehr Platz haben, ein großes Wohnmobil fahren oder unterwegs auf deutlich mehr Luxus setzen.

Aber darum geht es uns gar nicht.

Unser Bulli gibt uns etwas, das für mich viel wichtiger ist: Unabhängigkeit und Freiheit.

Wir können unterwegs sein, spontan entscheiden, wo es hingeht, schöne Orte entdecken und dort unsere gemeinsame Zeit genießen.

Vielleicht ist es genau dieses Gefühl, das schon damals im T2 meiner Eltern seinen Anfang genommen hat.

Damals saß ich selbst noch als Jugendlicher im Bulli und dachte irgendwann: So einen möchte ich später auch einmal haben.

Heute steht unser eigener T4 vor der Tür.

Und jedes Mal, wenn wir damit losfahren, ist ein kleines Stück dieses damaligen Gefühls wieder dabei.

Das ist für mich Bulli-Liebe.

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