Ein weiteres Hobby: Motorboot fahren – Freiheit auf dem Wasser
Neben unserem VW T4 und meiner Vespa gibt es noch ein weiteres Hobby, das mich schon länger begleitet:
Motorboot fahren.
Aktuell besitzen wir zwar kein eigenes Boot mehr, aber das Thema ist damit für mich keineswegs erledigt. Denn ähnlich wie beim Reisen mit dem Bulli oder einer Tour mit der Vespa geht es mir beim Bootfahren vor allem um eines: rauskommen und abschalten.
In der Vergangenheit hatten wir insgesamt drei eigene Boote.
Angefangen hat es mit einer Quicksilver 555 Cabin. Später folgten zwei Quicksilver 675 Cruiser.

Damit konnten wir über die Jahre einige Erfahrungen sammeln – nicht nur beim eigentlichen Fahren, sondern auch mit allem, was rund um ein eigenes Motorboot dazugehört.
Denn ein Boot zu besitzen bedeutet natürlich mehr, als einfach nur den Motor zu starten und loszufahren.Unsere Boote waren immer trailerbar
Unsere Boote wurden von uns immer auf einem Trailer transportiert.

Das hat den großen Vorteil, dass man nicht dauerhaft an ein bestimmtes Revier oder einen festen Liegeplatz gebunden ist. Gleichzeitig muss natürlich das gesamte Gespann passen.
Dazu gehört insbesondere ein geeignetes Zugfahrzeug, denn je nach Boot, Motor und Trailer kommt einiges an Gewicht zusammen. Natürlich müssen dabei auch die jeweils zulässigen Gewichte und die passende Fahrerlaubnis berücksichtigt werden.
Das Trailern macht das Hobby also auf der einen Seite flexibel, bringt auf der anderen Seite aber auch ein paar zusätzliche Dinge mit sich, mit denen man sich beschäftigen muss. Warum ich das Motorbootfahren so mag?
Für mich ist die Antwort ziemlich einfach:
Ich liebe das Meer und das Wasser.
Auf dem Wasser unterwegs zu sein, hat für mich etwas ganz Besonderes. Man lässt den Alltag ein Stück weit an Land zurück und kann einfach die Zeit genießen.
Das ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, den Kopf freizubekommen und richtig abzuschalten.
Und dafür braucht man nicht zwangsläufig ein eigenes Boot. Heute geht es auch ohne eigenes Boot
Aktuell haben wir kein eigenes Motorboot mehr.
Natürlich vermisse ich das manchmal. Gleichzeitig bedeutet das aber nicht, dass man auf das Bootfahren komplett verzichten muss.
Gerade im Urlaub besteht häufig die Möglichkeit, ein Boot zu chartern oder sich für eine kleinere Tour eines zu mieten.
Für uns ist das momentan vollkommen ausreichend.
Man kann weiterhin aufs Wasser, eine schöne Runde fahren und den Tag genießen – ohne sich das ganze Jahr über um ein eigenes Boot kümmern zu müssen.
Ich selbst besitze sowohl den Sportbootführerschein See (SBF See) als auch den Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen).
Wer Spaß am Wasser hat und sich vorstellen kann, im Urlaub oder auch zu Hause häufiger ein Motorboot zu fahren, für den kann es sich meiner Meinung nach absolut lohnen, sich mit den beiden Sportbootführerscheinen zu beschäftigen.
Dabei sollte man natürlich immer prüfen, welcher Führerschein für das jeweilige Boot und das entsprechende Revier tatsächlich vorgeschrieben ist.
Zusätzlich habe ich die beiden Funkzeugnisse SRC und UBI.
Das SRC (Short Range Certificate) ist für den Seefunk relevant, während das UBI (UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk)den Binnenfunk betrifft.
Auch hier gelten je nach Fahrtgebiet und vorhandener beziehungsweise vorgeschriebener Funkanlage bestimmte Regeln. Wer ein Boot chartern oder selbst ausrüsten möchte, sollte deshalb vorher prüfen, welche Nachweise für das jeweilige Boot und Revier erforderlich sind.
Für mich gehörten die Funkzeugnisse einfach dazu, um beim Thema Motorboot möglichst flexibel zu sein. Auch das gehört zu BruceyOnTour
Deshalb wird es hier auf BruceyOnTour neben Bulli, Vespa, Reisen und Schrauben auch immer mal wieder etwas zum Thema Motorboot geben.
Vielleicht geht es um vergangene Erfahrungen mit unseren eigenen Booten, vielleicht um das Trailern, um Führerscheine und Funk oder irgendwann um eine Bootstour im Urlaub.
Denn egal ob auf vier Rädern, zwei Rädern oder eben auf dem Wasser:
Für mich geht es am Ende meistens um dasselbe.
